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Forum > Rund um das Thema Sauna > SAUNATESTER: Saunatestberichte, Meinungen und Erfahrungen über Saunen und Wellnessanlagen Testberichte und Meinungen der Besucher > VitaSol Therme, Bad Salzuflen
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timarion ist offline timarion  VitaSol Therme, Bad Salzuflen Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
Saunafan private Nachricht senden Stamm Sauna
7.10.2017 - 16:05 Uhr
81 Posts
Saunaobensitzer Ranking


Die „VitaSol Therme“ in Bad Salzuflen ist über die A 2, Abfahrt Herford/Bad Salzuflen zu erreichen. Der Ort muß ganz durchquert werden (inklusive einem Bahnübergang), die Therme liegt an dem der Autobahn abgewandten Ortsende. Für Thermenbesucher stehen zwei (leider nicht vollständig befestigte) Parkplätze bereit, über deren Auslastung ein Leitsystem Auskunft gibt. Die Parkkarte am Empfang unbedingt entwerten lassen, sonst sind 2,50 € je angefangene Stunde an Gebühren fällig!

Saunaführer-Eigner dürften die Vitasol-Therme aus dem den Saunabeschreibungen vorgelagerten Teil kennen, wo die „Regenwolke“-Dusche abgebildet ist. Auf weiteren Bildern erinnerte mich die Gestaltung stark an die Emser Therme, und ein Blick ins Internet bestätigte mir, daß es sich um denselben Betreiber handelt. Allerdings erwies sich die Salzufler Therme schon bald als gänzlich anders als die der Emser.

Von außen ist sie ein weißer Klotz und wirkt, zumal bei schlechtem Wetter, nicht sonderlich einladend. Es gibt zwei Eingänge, einen von der Hauptstraße sowie einen vom Parkplatz I. Am Empfang erhält man gegen Entrichtung des Eintrittspreises ein Gummiarmband mit Chip, das die Drehkreuze freigibt, mit dem Wertfächer und Spinde verschlossen werden und das als bargeldloses Zahlungsmittel innerhalb der Therme dient. Erstbesucher erhalten einen Info-Flyer und eine ausführliche Erklärung, wo was zu finden ist. Sodann kann man sich aussuchen, ob man sich im Thermenbereich umziehen möchte (hierzu das Drehkreuz an der Kasse nutzen) oder lieber im Saunabereich. Hierfür geht man einen langen Gang entlang, passiert einen weiteren Schalter mit Drehkreuz, wo man beim Hinausgehen auch nachzahlen kann, vorbei an Wertfächern und dem Zugang zum Fitneßbereich zu den Umkleidekabinen für die Sauna. Es handelt sich hierbei um schwimmbadübliche Einzelkabinen. Dahinter folgt ein großer Raum mit geräumigen Spinden, die verschlossen werden, indem man den Stift hineindrückt und seinen Chip daranhält.

Hiernach muß man erneut einen Gang durchqueren und ein weiteres Drehkreuz passieren. Nun befindet man sich im Restaurantbereich der Sauna, der recht gemütlich aussah, den ich jedoch nicht getestet habe. Er ist komplett vom Saunabereich abgetrennt und bietet im Sommer auch eine Außenterrasse. Dahinter befindet sich – endlich – der Sauna-Innenbereich. Rechts sind geschlechtlich getrennte Duschen und WCs sowie etwas versteckt eine Infrarotkabine, links um die Ecke sind an der Wand gläserne Taschenablagen angebracht, am Ende weitere WC-Räume.

Geradeaus sind mehrere dicke Säulen als Raumtrenner zu finden, auf deren linker Seite weitere, kleinere Taschenablagen befestigt sind. Auf der anderen Seite sind bequeme Liegen mit dicken, gepolsterten Auflagen zu finden. Außerdem ist hier ein Zugang zum Außenbereich sowie das kombinierte Innen-/Außenbecken, das Platz für ein paar Schwimmzüge unter den kritischen Augen der gleich am Rand liegenden Gäste bietet und als weitere Attraktion lediglich die per Knopfdruck zu bedienende elektrische Tür zum Außenbecken (das ein wenig größer ist) aufweist. Vor den Säulen sind dunkelrot-orange-schwarz gekachelte beheizte Sitzbänke mit Doppel-Fußbecken.

Dahinter ist der kleine Sauna-Innenbereich, der halbrund um eine Sitzbank mit bunt beleuchteter LED-Sprudelsäule angeordnet ist. Von links nach rechts sind hier zu finden: Die 55 °C warme „Colore“-Niedertemperatursauna mit Farbwechsel, die 85 °C heiße „Rustico“-Trockensauna, ein Abkühlbereich mit Tauchbecken, das Dampfbad „Nebbio“, das ich zu Anfang aufsuchte und viel Dampf bei noch mehr Krach erzeugte. Offenbar ein Funktionsfehler, denn wenig später war das Dampfbad für den Rest des Tages geschlossen. Es folgt die 100 °C heiße „Silencio“-Sauna, die ich als einzige Innensauna aufgesucht habe und die mit ihrer freundlichen Einrichtung mit nußbraunen Holzpaneelen an den Wänden eine sehr heimelige Wohnzimmeratmosphäre verbreitete. Den Abschluß bildet sie 80 °C warme „Salino“-Sauna.

Geht man an den Sitzbänken vorbei, hält man auf den Durchgang zur Therme zu; außerdem sind hier weitere Liegen zu finden, die durch Tücher voneinander abgetrennt sind. Es folgt ein weiterer Ausgang zum Außenbereich, eine Ruheraum, den ich nicht weiter beachtet habe, sowie eine Treppe nach oben, von in einer Galerie weitere Liegemöglichkeiten bereitstehen. Außerdem hat man hier Zugang zur Dachterrasse, die aber lediglich einen ungehinderten Blick auf die umstehenden Bäume freigibt. Decken muß man sich gegen Gebühr und Pfand am Empfang ausleihen oder selbst mitbringen.

Im Außenbereich findet man noch drei weitere Saunen vor, es sind, vom Ausgang am Schwimmbecken aus gesehen, die Waldsauna, 90 °C heiß, mit beleuchteter Fototapete mit Birkenmotiv, die 95 °C heiße Feuersauna sowie die 80 °C warme Seesauna, die an dem namengebenden Natur-Badeteich liegt und wo im Wechsel mit der Waldsauna fast alle Aufgüsse stattfinden. Ich habe dort einen Aufguß besucht, der recht locker ablief, da Aufgießer und (Stamm-) Gäste einander ein wenig aufzogen, was ich aber nicht unangenehm fand. Allerdings fand ich den als „Sandelholz“ angekündigten Duft als arg künstlich. Im Anschluß gab es noch eine Obstplatte. Jede der Außensaunen hat einen eigenen kleinen Duschbereich, vor Wald- und Seesauna kann man sich darüberhinaus auch im bereits erwähnten Teich sowie einem weiteren Kalttauchbecken vor der Waldsauna abkühlen.

Der Durchgang zur Therme erfolgt durch eine milchverglaste Tür, wo man zunächst einen Vorraum passiert, der mit weiteren, jedoch selbst bei Hochbetrieb kaum genutzten Taschenablagen ausgestattet ist, dann an einer Sichtschutzwand vorbei, die mit Moos aus dem Modellbau drapiert ist, vorbei an der „Media Lounge“ mit Wlan, wo allerdings am Tage meines Besuches wegen Bauarbeiten alles gesperrt war (es wurde wohl kürzlich vor allem im Saunabereich renoviert, ich vernahm von einigen bereits öfter dagewesenen Besuchern hier und da einige erstaunte Ahs und Ohs, was jetzt alles anders und neu wäre).

Der Badebereich der Therme ist im Prinzip dreigeteilt in Thermal-, „Sport“- und Außenbereich. Der Thermalbereich bildet das Herzstück, hier findet man, von außen gesehen, links zunächst den grünlich gehaltene Sole-Inhalationsraum sowie das (textile) Dampfbad in rötlichen Tönen. Beide Räume sind rundum verglast, so daß man schon von außen den Betrieb einschätzen kann. Für diese beiden Einrichtungen steht ein separater Duschbereich zur Verfügung. Die wenigen Haken dort sind bereits von der salzhaltigen Luft angegriffen und setzen reichlich Rost an.

Keinen Rost setzt man im dahinterliegenden Restaurantbereich an, da man hier wie in Bad Ems und mithin in der Imbißbude Speis und Trank selbst auf dem Tablett zu balancieren hat. Getränke muß man sich selbst zapfen. Auf Bechern und Tassen sind außerdem je 2 € Pfand enthalten, die bei der Rückgabe zurückgebucht werden. Preislich für meinen Geschmack, zumal angesichts dieses Imbißbudencharakters, deutlich über der Schmerzgrenze (gleichfalls wie in Ems). Allerdings sah es für mich so aus, als ob man im Restaurant des Saunabereichs bedient würde.

Mittig im Thermalbereich sind drei Becken gleich aneinandergebaut: Einmal das große, grün gekachelte Sprudel-Sitzbecken, das rot geflieste Heißbecken und das blau gehaltene Kaltbecken. Im Heißbecken ergießt sich ab und zu noch ein kleiner Wasserfall. Getrennt hiervon ist das Intensiv-Solebecken (12 % Sole) mit Unterwassermusik und kleiner Dusche daneben, um sich nach dem Bad vom Salz zu reinigen. Die größte Attraktion bildet jedoch die bereits oben erwähnte „Regenwolke“, wo sich nach Knopfdruck (sofern der Knopf grün ist) die Farbe der „Wolke“ ändert und ein warmer, salziger Schauer über den Besucher ergießt.

Der „Sport“-Bereich besteht aus dem kleinen „Vital“-Becken und dem großen, 25 Meter langen „Aktiv“-Becken, wo viele Kurse abgehalten werden, die jedoch zumeist nicht allen Besuchern zugänglich sind. Von hier aus gelangt man auch in das 25-Meter-Außenschwimmbecken, das die eine Hälfte des Außenbereichs bildet. Die andere bildet das große „Attraktionsbecken“ mit Sprudelliegen, Bodensprudlern, Schwallduschen, Strömungsbecken und Massagedüsen.

Im Innenbereich stehen reichlich Liegen zur Verfügung, im Sommer kann hier, ebenso wie im Saunabereich, die Wiese mitgenutzt werden. Schade ist, daß versäumt wurde, für abends eine attraktive Beleuchtung des Außenbereichs zu kreieren. Kaltweiße Kugellampen und Flutlichtstrahler verbreiten eher Gefängnisflair als Gemütlichkeit und/oder Romantik. Außerdem hier dasselbe Problem wie in Bad Ems: Keine Haken für Handtücher, alles soll in Körbe gepackt werden. Schließlich weiß man ja, daß nasse Handtücher am besten zusammengefaltet im Korb trocknen und dabei duftig-frisch bleiben. Auch im Saunabereich findet sich keine vernünftige Lösung, wo man Handtücher aufhängen kann; viele Besucher zweckentfremden hierfür die Holzlamellen im Saunarondell.

Abgesehen von den genannten Schwächen war der Besuch des „Vitasol“ sehr erholsam; auch als ich vergessen hatte, welche Spindnummer ich hatte (es gibt zwar Terminals zum Auslesen des Chips, diese zeigen aber nur an, wie lange man noch bleiben kann und wie viel man nachzahlen muß), wurde mir umstandslos geholfen. Das Publikum im Saunabereich war sehr ruhig (abgesehen von erwähnten Neckereien im Aufguß), von 20 bis 80 war hier jede Altersgruppe sowie Herren und Damen gleichermaßen vertreten.

Geöffnet ist täglich von 9–22 Uhr, freitags und samstags bis 24 Uhr, es gibt keine Damen- oder Herrensaunatage. Man bezahlt einen Einheitspreis von 22 € und darf Therme und Sauna gleichermaßen nutzen, Wochenendzuschläge werden nicht erhoben. Wer noch die alten Saunaführer 9.5 oder 10.5 hat, zahlt den dort angegebenen Preis von 21 €.

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