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Andre-Acer  Saunafass oder Saunahaus im Garten? Zitat
17.3.2018 - 11:28 Uhr
4 Posts
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Hallo zusammen!

Ich bin ein fleißiger Mitleser in diesem Forum, der immer wieder mit dem Gedanken spielt, seine eigene Sauna in den Garten zu setzen.
Kurz zu mir: ich wohne seit einiger Zeit in meinem Neubau-Eigenheim (Bungalow) und bin bisher seltener Sauna-Gänger. Selten deswegen, weil: gute Anlagen spürbar weit entfernt sind und ich wenig Zeit habe. Gleichzeitig haben wir es gerne etwas privater und ruhiger und mögen öffentliche Saunen nicht so gern. Außerdem bin ich Herz-Kreislauf-mässig leider erkrankt, so dass ich die klassische Sauna durchaus mal nutzen darf, aber dies nicht so oft tun sollte. Allerdings mögen wir einen Saunabesuch durchaus gern. Daher immer wieder der Gedanke eine eigene, private Sauna zu errichten.

Nun meine Gedanken, die ich bisher hatte:
Da wir einen Bungalow haben bietet sich unter unserem Walmdach die Möglichkeit auf der Erdgeschossdecke an. Problematisch ist: es ist bisher ein Kaltdach. Es müsste also erst oben komplett ausgebaut werden und dann sind die typischen Fragen zur Abluft etc. da. Daher haben wir die Möglichkeit verworfen und beschäftigen uns aktuell ein wenig mit der Frage, ob wir alternativ eine Sauna im Garten aufstellen wollen. Möglichkeiten hätten wir hierfür einige.
Unser Budget für das reine Haus (ohne Ofen, ohne Elektrokabelverlegung etc.) hatten wir bei ca. 3.500€ definiert. Da sind dann Eigenleistung Pflicht. Da ich durchaus ganz ordentlich in der Holzverarbeitung bin (ich baue kleinere Möbel selbst), kommt mir natürlich der Gedanke ggf. einiges an Eigenleistung zu investieren.

Saunahaus oder Fasssauna?
Diese zwei Möglichkeiten gibt es ja. Zunächst habe ich mich immer mit der Möglichkeit eines Saunahauses Marke Eigenbau mal grob in Gedanken auseinandergesetzt:

a) Bodenplatte oder Punktfundamente mit Schotterbett, Fussbodendämmung aus Hartschaumplatten drauf, darauf dann der Holzboden. Wände und Decke innen mit Blockbohlen und von außen darauf dann typische Nut- und Federholzbretter um die Dichtigkeit zu verbessern. Wie gesagt: grobe Idee. Allerdings vermute ich, dass die Dichtigkeit hier ein großes Problem ist oder? Alternative wäre eine Massivhaus-Gartenhaus-Bausatz, den man zum Saunahaus umbaut.

b) Fasssauna - Vorteile: es gibt Bausätze in verschiedenster Art, Sauna hat keinen Bodenkontakt und keine Übergänge zwischen Boden, Wand und Decke. Es ist einfach praktischer im Aufbau und Betrieb und in der Pflege. Allerdings gibt es da Bausätze ab 2.000€ und gehen bis zu 10.000€

Fragen, die ich zu Beginn der Idee habe:
- Ist die grundsätzlich Bauidee für das Saunahaus Blödsinn? Oder wie sollte ich das angehen?
- Welche Vor- und Nachteile seht ihr bei einer Fasssauna gegenüber einem Saunahaus?
- Ist es möglich, dass ich meine Sauna als Infrarotkabine und als Sauna betreiben kann? Hintergrund ist meine gesundheitliche Einschränkung: für mich gesundheitlich super sind Infrarotkabinen, allerdings möchte ich ab und zu auch mal einen Saunagang genießen. Gibts die Möglichkeit, dass man beides in der Sauna installiert und je nach Laune mal das eine oder das andere betreibt?