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simon_hh  Aussensauna in Gartenhütte, frage zum Wandaufbau und generelles Zitat
3.11.2019 - 18:02 Uhr
51 Posts
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Hallo in die Runde,

ich möchte mich gerne kurz vorstellen: Simon aus Hamburg und 36 Jahre alt.
Ich habe mir vor ein paar Jahren ein altes Haus gekauft und komplett kernsaniert.
So richtig fertig ist es noch nicht, weil hier und da immer noch etwas anliegt. Nächstes Jahr muss z.B. das Garagendach neu gedeckt werden, da die Dachpappe so langsam an einigen Stellen das Wasser reinlaufen lässt.
Das Grundhaus steht aber ganz gut mittlerweile da und nach komplettem Innenausbau und Pflasterarbeiten, so wie Garten anlegen gefällt es mir ganz gut.

Nachdem ich letzte Woche bei einem Bekannten war, der zu Hause eine Sauna hat und wir da mit ein paar Männers nen gelungenen Abend hatten, war klar, dass Projekt eigene Sauna muss vorgezogen werden und zwar jetzt :)
Da mein Wohnhaus nicht das größte ist und ich sogar den Keller als Wohnraum ausgebaut habe, war klar, dass Ding muss in den Garten.
Nun habe ich vorne zur Straße einen großen und hinten einen kleinen Garten, der komplett geschlossen ist, grenzt an einem Tennisplatz mit einer ca. 3 Meter hohen Mauer und auf der einen Seite ist meine Garage und auf der anderen eine Hecke.
Das ist oft mein Lieblingsplätzen, wo im Sommer dann auch der vor 3 Jahren spontan gekaufte Aufblas Pool mit 366cm Durchmesser steht.

Hier habe ich schon eine Gartenhütte stehen.
Die Hütte hat Innenmaß 188cm breit x 198cm tief. Mit Spitzdach an den Seiten 210cm und in der Mitte schätze ich 250cm

Nach viel Hin und Her in den letzten Tagen ist mir nun klar, dass die Sauna hier rein soll.
Dazu werde ich die bestehende Hütte um 70cm nach hinten verlängern, damit ich einen kleinen Vorraum für die Sauna habe.
Vorraum reicht mir um Latschen abzustellen und eventuell den Bademantel aufzuhängen, generell aber um einen kleinen Wärmepuffer zu haben, wenn man die Sauna betritt.

Dann würde ich ca 188cm breit, 270cm lang, den Vorraum abtrennen und so eine ca 188cm x 170cm große Saune haben mit zwei Liegen, eine auf 45, die andere auf 90 cm.
Das würde mir locker ausreichen.

Die Hütte war bis heute mit Glaswolle gedämmt.
Zuerst dachte ich super! Die Bude ist schon gedämmt, also Alu-Dampfsperre drüber und Fichtenholz, fertig!!!
Aber dann habe ich mich gestern den ganzen Tag hier durchs Forum gelesen.

Nun habe ich verstanden, dass die Mineralwolle, ob nun Stein oder Glas die Feuchtigkeit aufnimmt und dann das Holz verrotten lässt.

Also habe ich heute die komplette Innenverkleidung abgerissen und die Glaswolle entfernt.

Nun habe ich das Ständerwerk mit von aussen angebrachter Nut/Feder Verschalung da stehen, diese ist rundlich und 2,2-2,5 cm stark.

Das Ständerwerk hat 8cm dicke Kanthölzer.

Meine Frage ist nun, wie am der beste Aufbau nun ist.
Ich dachte z.B. von aussen nach innen:
Nut/Feder 2,2-2,5cm <-> 7-8cm Holzfaserdämmplatten <-> 15mm OSB <-> 16mm Nut/Feder Fichtenholz.

Damit hätte ich keine Hinterlüftung.

Kann man das so machen?

Was ist mit der Decke, diese würde ich abhängen, wie viel Dämmung ist sinnvoll mit Holzfaserplatten?
Welche Höhe? 205cm?

Würde bei dem Aufbau ein 9kw Ofen reichen? Also ich muss schon 90°C erreichen, ich mag es knackig.

Beste Grüße
Simon