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Forum > Rund um das Thema Sauna > SAUNATESTER: Saunatestberichte, Meinungen und Erfahrungen über Saunen und Wellnessanlagen Testberichte und Meinungen der Besucher > Aquasud, Oberkorn (Gem. Differdingen, Luxemburg)
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timarion ist offline timarion  Aquasud, Oberkorn (Gem. Differdingen, Luxemburg) Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
Saunafan private Nachricht senden Stamm Sauna
24.11.2019 - 13:30 Uhr
131 Posts
Dr.Sauna Ranking


Das „Aquasud“ ist eine Einrichtung des französischen Betreibers „Vert Marine“, der in Frankreich und in diesem Falle im luxemburgischen Differdingen-Oberkorn zahlreiche Bäder und Fitneßstudios betreibt. Entsprechend ist auch die Internetseite rein auf französisch gehalten. Man erreicht es am einfachsten, indem man die Luxemburger A4 Richtung Esch/Alzette bis zum Ende durchfährt und dann ab dem Kreisel der Beschilderung nach Oberkorn folgt. Innerhalb des Ortes ist der Weg zum Aquasud ausgeschildert.

Es gibt zwar Parkplätze vor dem Hause, jedoch sind diese rar und außerdem auf 90 Minuten Parkzeit beschränkt. Für einen längeren Besuch empfiehlt sich das Parkhaus unmittelbar neben dem Bad, das aber leider 1 €/h an Gebühren kostet. Inhaber einer „Diffcard“ (erhältlich auch an der Kasse im Bad) zahlen lediglich 0,30 €/h, aber leider ist diese Ermäßigung nicht rückwirkend gültig.

Die Empfangshalle des Bades, eine Symphonie aus nacktem Beton und Glas, ist sehr großzügig, und ein Fenster gibt schon den ersten Blick frei auf das Erlebnisbad. Regulär sollte man nicht mit Deutschkenntnissen bei den Angestellten rechnen, ich hatte aber Glück und geriet an eine Luxemburgerin, die sehr ausführlich auf Deutsch den Weg zur Sauna und die Regeln derselben erklärte. (Wie gesagt, darf man hiermit aber nicht rechnen, und beim Hinausgehen war dann auch nur noch eine rein frankophone Dame am Schalter.)

Gegen Entrichtung des Eintrittspreises erhält man ein Chiparmband, das den Weg durch die Drehkreuze freigibt. Es werden überdies noch fünf Euro Pfand je Armband erhoben, so daß es notwendig ist, den Kassenzettel aufzubewahren, da man ihn für die Pfand-Rückerstattung ebenfalls vorzeigen muß.

Die Erklärung der Dame an der Kasse erwies sich als durchaus notwendig, denn Erstbesuchern ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich, wohin man sich wenden muß: Man geht an der Kasse vorbei und links neben den Drehkreuzen zu einem Treppenhaus. Oben angekommen muß man durch die Glastür, die den Weg zur Saunabar freigibt. Hier befinden sich rechts neben der Theke zwei Drehkreuze: links zur Herren-, rechts zur Damenumkleide. Es handelt sich um geräumige Sammelumkleiden mit großen Spinden, worin auch eine nicht allzu große Saunatasche Platz hätte (soviel vorab: auch das Aquasud hat nur die für Luxemburg typischen kleinen Ablagefächer statt großer Taschenregale). Verriegelt wird durch Eindrücken des Stifts mit dem Chip. Die Schrankwahl ist frei. Es folgt ein kurzer Korridor mit Toiletten und Duschen an der linken Seite, und nach Durchschreiten einer Tür steht man wieder in einem Flur. Links ist der Durchgang zum Hallenbad, geradeaus die Tür zum Saunabereich. Hier muß man seinen Chip vor das Ziffernfeld halten, damit die Tür entriegelt wird.

Endlich im Saunabereich angekommen, findet man rechts angefangen gegen den Uhrzeigersinn folgende Einrichtungen vor: Die Saunatheke, wo es auch diverses Zubehör zu kaufen gibt und wo mit einem Gong die Aufgüsse eingeläutet werden, die Niedertemperatur-Sauna, ein kompletter Duschbereich mit Kalttauchbecken, der große, aber auch leider sehr ungemütliche und hellhörige Ruheraum mit einfachen Kippliegen, Kamin und Zeitschriften. Es folgt die Aufgußsauna, deren Zeiten und Aufgüsse auf einer Tafel angeschrieben stehen und in einem Durchgang die Panoramasauna mit Glasfront, die freie Sicht auf einen großen Fernseher mit diversen Naturbildern gewährt. Es folgen die Fußbäder sowie das erstaunlich geräumige Dampfbad mit Sternenhimmel und eigenem Duschbereich. Es schließt den Reigen der Schwitzräume innen. Man gelangt nun vorbei an den Toiletten zu einer Sitzgruppe, den vorhin bereits erwähnten Ablagen sowie zum Außenbereich.

Hier befindet sich rechts gleich ein großer Whirlpool, der aber nur leider einmal zur vollen Stunde seinen Gästen etwas vorblubbert, das dann aber gleich für dreißig Minuten. Links folgt ein kleiner Duschbereich mit vier Duschen, eine heiße Trockensauna mit 90 °C sowie verschämt in der Ecke der Raucherbereich. Rechts ist die 80 °C warme Damensauna mit versiegelten „Fenstern“. Ihrem Eingang gegenüber ist ein kleiner, mit grünem Teppichboden ausgelegter Ruheraum mit vier recht unbequemen Sandsäcken als Liegen. Ausgemusterte Weinkisten dienen hier als Bücherregale, angefüllt mit großenteils deutschsprachiger Literatur.

An Aufgüssen habe ich zwei besucht, einmal mit „Citronelle“, einmal mit Honigduft. Zugaben gab es keine, auch die Begrüßung hielt sich mit einem „Bonjour“, gefolgt vom Duftnamen, in engen Grenzen. Aufgegossen wurde in fünf Runden und kräftig mit einem Fächer verwedelt. Es war auch ohne ausdrückliche Ermahnung ruhig während der Zeremonie.

Die Panoramasauna liegt leider in einem Durchgang, es laufen ständig Gäste am Bildschirm vorbei, so daß die Aussicht nicht ungetrübt ist. Sie wird überdies leider von etlichen Gästen als Handtuchtrockner benutzt, egal, ob jemand darin saß oder nicht. An Haken herrscht Mangel in der Anlage, die wenigsten wurden sinnigerweise vor der Aufgußsauna angebracht. Von den sechs Fußbädern hatte kein einziges mehr einen Stopfen.

Ruhig hingegen war es außen, was vielleicht auch am Wetter lag, aber auch die Außensauna und der Ruheraum waren spärlich besucht, die Damensauna sah ich den ganzen Tag über gerade mal ein einziges weibliches Wesen aufsuchen.

Die Nutzung des Bades ist im Sauna-Eintrittspreis inbegriffen. Hierfür geht man aus dem Saunabereich hinaus und wendet sich nach rechts. Am Ende des Ganges ist links eine Tür zum Bad. Man steht nun vor dem Gastronomiebereich des Bades. Die Karte ist hier dieselbe wie für Sauna und Sportabteilung: Klein und preislich für Luxemburger Verhältnisse günstig. Man sollte annehmen, daß die Bezahlung mittels Chip erfolgt, leider ist dies nicht der Fall. Man muß also, will man verköstigt werden, Bargeld oder EC-Karte bei der Hand haben.

Geht man nun die Treppe hinab, steht man gleich vor dem großen 25-Meter-Schwimmbecken mit Startblöcken auf der einen und einem Ein-Meter-Brett auf der anderen Seite. Nach rechts hin geht es noch weiter zum Kinderplantsch- und einem Lehrschwimmbecken. Nach links hin befindet sich der Erlebnisbereich. Die Becken sind aus Edelstahl und beide rund, verbunden durch eine steile Kurzrutsche. Das untere Becken führt überdies noch in das (gleichfalls runde) Außenbecken. Man findet im Erlebnisbereich Schwallduschen, Massagebänke und -düsen sowie kräftige Bodensprudler vor. Das obere Becken ist zudem mit einer Strömungsanlage ausgestattet. Ferner ist noch eine Langrutsche mit (Tages-) Lichteffekten vorhanden sowie ein Zugang zum (derzeit natürlich geschlossenen) Freibad.

Insgesamt kann man die Anlage am ehesten mit den Schwimmbadsaunen in Mersch und Niederanven vergleichen. Abgesehen von den oben bereits beschriebenen Mängeln ist es eine moderne, saubere Anlage und zumindest im Saunabereich nahezu barrierefrei. Der Besuch ist hier aber ebenso wie im Fitneßbereich erst ab 18 Jahren gestattet. Zwar sind recht hohe Parkgebühren zu entrichten, wenn man nicht schon im Besitz einer Diffcard ist oder gleich per Bus und Bahn anreist, dafür entschädigt aber der unschlagbar günstige Preis von 12 € für die Tageskarte (für das Bad sind gar nur 5 € zu entrichten). Es herrscht täglich gemischter Betrieb, wobei wochentags von 9 bis 22 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 9:30 bis 19 Uhr geöffnet ist.

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