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Forum > Rund um das Thema Sauna > SAUNATESTER: Saunatestberichte, Meinungen und Erfahrungen über Saunen und Wellnessanlagen Testberichte und Meinungen der Besucher > The Well – in Sofiemyr südlich Oslo, Norwegen
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Saunakuebel ist offline Saunakuebel  The Well – in Sofiemyr südlich Oslo, Norwegen Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
Saunafan private Nachricht senden Stamm Sauna
15.8.2017 - 2:27 Uhr
375 Posts
Lord Sauna Ranking


The Well – in Sofiemyr südlich Oslo, Norwegen

https://thewell.no/

Auf dem Rückweg meiner Skandinavienreise fuhr ich gestern ins The Well in Sofiemyr, ca. 12 km südlich von Oslo, Norwegen.

Parken:

Es ist ein großer, kostenfreier Parkplatz mit ausreichend Raum vorhanden.

Eingangsbereich / Zahlungsmöglichkeiten:

In dieser für mich recht luxuriös anmutenden Anlage ist „clothing optional“ angesagt, das heißt alle Wasserbecken dürfen sowohl nackt als auch mit Badebekleidung betreten werden.
Aber nicht die eigene, sondern nur die, die dort extra gekauft werden muss, damit ein einheitlicher, vornehmer Look gegeben ist, so die Info an der Kasse.
Na zum Glück brauch ich das ja nicht.
Der Zutritt ist erst ab 18 Jahren gestattet.
Die Tageskarte ist mit umgerechnet knapp 50€ schon sehr teuer, aber für norwegische Verhältnisse noch günstig, denn man bekommt dafür so einiges geboten. Andere Anlagen seien noch teurer, bei weniger Leistung.

Umkleiden:

Der Umkleidebereich ist nach Geschlechtern getrennt und die Spinde sind elektronisch mit dem Band zu verriegeln, aber anders als bei uns, sondern, jeder Bereich von immer ca. 15 Schränke haben ein gemeinsames Zahlenschloss, das mittels des Transmitters bedient wird, nicht so einfach zu verstehen, beim ersten mal.

Duschen:

Auch die Duschen sind nach Geschlechtern getrennt, lassen es aber an auch gar nichts fehlen, sogar 4 verschiedene Duschgels und Shampoo’s hängen in Spendern kostenfrei für jeden an der Wand.

Saunabereich:

3 Saunen, in denen Aufgüsse stattfinden. Dazu noch weitere ca. 6 Saunakabinen auf zwei Etagen mit unterschiedlichen Temperaturen und 4 Dampfbäder, sowie Caldarium
Darunter gibt es eine ca. 60°C warme TV-Sauna mit Großbildschirm, eine Loftsauna, die zwei Etagen hat, unten ca. 80° dann ein Stock höher über eine Holztreppe erreichbar ca. 90°C dort gibt’s regelmäßig einen automatischen Aufguss. Oben ist’s dann recht heiß.


Aufgüsse:

Die Aufgüsse finden immer zur vollen Stunde immer abwechselnd in der Japanischen und der Finn-Sauna statt. An jeder Sauna steht außen die zu erwatende Temperatur digital auf einem Monitor, mit samt den Aufgusszeiten und der Luftfeuchtigkeit.
Jedoch ist es in den Aufgusssaunen gefühlte 20° kälter gewesen als angeschrieben, nämlich 60° statt 80° C
Die Aufgüsse sind somit recht mild und lasch an Temperatur, so hat auch niemand den Raum vor den üblichen 3 Runden und 10-12 min. andauenden Aufgüssen verlassen.
Sonst ist die Aufgusszeremonie eigentlich die gleiche, wie wir es aus unseren Saunen kennen. Nur einmal hat der Saunameister zwischen der 2. und 3.letzen Runde noch mal gelüftet.
Die letzten zwei Aufgüsse finden dann in der außen gelegenen Sauna statt, sie ist tatsächlich ca. 80° C heiß und die Aufgüsse sind knackiger.
Ein Aufguss, der Salzaufguss, ging zwei mal zwei Runden, dazwischen sind alle raus um sich mit Salz einzureiben. Der andere ging die üblichen 3 Runden.
Die Düfte und Aromen sind nicht so stark wie bei uns und sind auch nur in den auf den Ofen gelegten Schneebällen, sonst wird nur mit Wasser über die Bälle und auf den Ofen gegossen.. Zu aller letzt gibt es im Japanbereich, noch eine Klangzeremonie ohne Aufguss, der Raum hat auch nur ca. 40° C dabei werden verschiedene Klangschalen und ein Gong angeschlagen und es wird Tee serviert.
Die Aufgüsse werden überwiegend in Englisch dargeboten, nur zwei mal der 8, die ich hatte in Norwegisch und auf Anfrage noch mal auf Englisch.

Abkühlen:

Dafür gibt’s jede Menge Duschen und auch Erlebnisduschen von kalt über warm, und von Eisnebel bis Felsenduschen. Natürlich darf die Eimerdusche und das kalte Tauchbecken nicht fehlen.
Auch viele der Duschen zum abkühlen sind nach Geschlechtern getrennt.

Ruheräume:

Da hab ich nur einen gesehen, aber ich bin sicher, dass da noch mehr war.

Saunagarten:

Im oberen Stock gibt’s ein großes ca. 20 Meter langes Warmbecken mit vielen Liegen ringsherum, daneben noch weitere Liegen, aber keine Wiese, alles recht steril und modern.

Gastro:

Unten gibt’s eine Imbisstheke mit Snacks und Getränken.
Im Mittleren Stock, wo die Wellness Anwendungen angeboten werden ist auch das Restaurant. Da gibt’s einiges zu schlemmen, aber die Preise sind eben sehr norwegisch, z.B. eine Pizza kostet schon mal 16 €

Bad und Termalbereich:

Die Becken und die Sauna sind nicht voneinander räumlich getrennt, alles gehört zusammen. In der Mitte unten ist ein großes Erlebnisbecken, mit unzähligen Düsen, und Sprudelliegen, die alle auf Knopfdruck beliebig oft aktiviert werden können, auch zwei Whirlpools sind gleich daneben. Auf dem Dach wie gesagt, das große Schwimmbecken, alles hat so 32-34°
Auch hab ich eine Grotte mit 37° entdeckt wo alles in rotem Licht funkelt.

Barrierefreiheit:

Es hat direkt vor dem Eingang 8 sehr große Behindertenparkplätze.
Die Begleitperson ist allerdings nicht frei, sondern muss mit dem vergünstigten Preis von knapp 30 € vorlieb nehmen.
Eine passende Umkleidekabine gibt’s allerdings nicht, das Behinderten WC ist auch nicht beim Umkleidebereich, sondern inmitten der Saunaanlage, sowohl unten, als auch oben je eins.
Alles ist sonst sehr gut über Aufzüge zu erreichen, im unteren Beckenbereich wurde sogar extra für mich ein Beckenlifter installiert, der einen in das ca. 1,20 hohe Becken hebt.
Die Türen sind alle sehr breit, alle Glastüren zuwischen den Bereichen sind per Schalter an der Wand elektrisch zu öffnen.


Fazit:

Die luxuriös anmutende Anlage gibt es erst seit zwei Jahren.
Es lässt den anspruchsvollen Badegast an nahezu nichts fehlen.
Es gibt sogar einen eigenen Reisebus als Shuttelservice der die Gäste aus Oslo in die Therme bringt.
Norwegen ist was Sauna angeht eben noch Entwicklungsland, so die Info des Personals.
Über die Hälfte der Gäste hüllt sich in der Saunakabine in die Handtücher, möchte gar nicht wissen, wie viele davon noch Badebekleidung darunter tragen. Sehr oft muss das Personal erklären, dass auch unter die Füße ein Handtuch gelegt werden muss und es wird auch nicht immer getadelt.
Auch das „clothing optional“ was das baden betrifft wird nicht genutzt, denn nur 3 weitere Gäste (Herren) außer mir gingen nackt ins Wasser, wobei es noch gar nichts besseres gibt.
Das Publikum ist aber was die Ruhe angeht sehr diszipliniert, obwohl der Altersdurchschnitt sicher bei 30 liegen dürfte.
Das Personal ist sehr hilfsbereit und spricht durchweg sehr gut englisch, eine ist sogar Deutsche.
Ein wirklich tolles Erlebnis zum Ende meines Norwegentrip’s

Gruß Saunakübel

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