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Alle Beiträge von timarion
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timarion ist offline timarion  Board: SAUNATESTER: Saunatestberichte, Meinungen und Erfahrungen über Saunen und Wellnessanlagen Testberichte und Meinungen der Besucher - Thema: CabaLela, Grünstadt (Pfalz) Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
Stamm Sauna
2.6.2019 - 14:19 Uhr
131 Posts
Dr.Sauna Ranking


Das „CabaLela“ (ein Akronym für „Cabrio-Bad Leiningerland“) ist am besten über die A6, Abfahrt 19 (Grünstadt) zu erreichen. Innerhalb des Ortes ist der Weg zum Bad ausgeschildert. Unmittelbar vor der Anlage stehen genügend Parkplätze zur Verfügung.

Das Bad wurde 2017 nach umfangreicher Renovierung bzw. Umbauten neu eröffnet, und entsprechend modern und sauber sieht auch alles noch aus. Am Empfang erhält man gegen Entrichtung des Eintrittspreises ein Chiparmbad, worauf auch Verzehr gebucht werden kann. Bargeld ist also in der Anlage nicht vonnöten.

Hinter der Kasse gelangt man durch ein Drehkreuz zu den Umkleiden, die für Bad und Sauna gemeinsam genutzt werden, was ein wenig umständlich ist, da sich die Tür zur Sauna fast unmittelbar hinter dem Drehkreuz befindet. Auch ein Nachzahlautomat und Wertschließfächer (leider mit separatem Schlüssel und für 2 € Pfand zu nutzen) befinden sich hier. Die schmalen Spinde werden mittels Eindrücken des herausstehenden Stifts mit dem Chiparmband verschlossen.

Hinter der Tür zur Sauna muß man zunächst erneut ein Drehkreuz passieren und steht danach erst einmal vor Taschenregalen, die auch für größere Exemplare geeignet sind sowie dem Treppenhaus. Diese Anlage ist für Gehbehinderte leider nicht geeignet. Nach rechts hin gelangt man in den Innenbereich der Sauna. Hier befinden sich, gegen den Uhrzeigersinn aufgezählt: Eine gekachelte Sitzbank mit Fußbecken, die Heusauna, das Rötharium, ein kleiner Ruheraum, Toiletten, das Tepidarium, ein kleines Dampfbad für maximal sechs Personen, ein Duschbereich mit normalen Brausen, ein Erlebnisduschbereich mit z. T. aromatisierten Duschprogrammen, ein Kalttauchbecken sowie der Zugang zum kleinen Außenbecken. Bei den Saunen handelte es sich stets um sehr kleine Kabinen mit niedriger Temperatur von max. 70 °C. Aufgüsse werden darin keine durchgeführt.

Über die Treppe gelangt man im Zwischengeschoß zum Saunagarten (dazu später mehr); auch ein Aufgußplan hängt hier aus. Im Obergeschoß hingegen befindet sich der Zugang zur Massage, weitere Taschenablagen sowie der Gastrobereich namens „Lela’s Lounge“, wo man mit Blick auf den Vorplatz des Bades zu überraschend günstigen Preisen (kein Gericht über 10 €) gut essen kann. Auch wechselnde Tagesgerichte (am Tage meines Besuchs z. B. Tafelspitz) werden geboten. Für Frischluftfans steht ein kleiner Innenhof mit riesigem Sonnenschirm zur Verfügung.

In der Hauptsache befindet sich hier im Obergeschoß die 90 °C heiße Aufgußsauna, die sehr geräumig ist und ca. 40 Personen Platz bietet. Davor befindet sich auch ein Aufsteller mit den Aufgußzeiten, den gebotenen Aromen, ob Fächer oder Regenkelle benutzt werden, welche Zugaben es gibt, wie heiß der Aufguß wird etc. Ich habe hier vier Aufgüsse bei drei verschiedenen Mitarbeitern mit drei verschiedenen Hitzestufen besucht. Bei zwei Kellen in der Anzeige konnte ich noch einige Zeit nachschwitzen, ohne daß es mir zu heiß wurde; bei drei Kellen wurde der Aufguß schon ziemlich heiß und bei vier Kellen (Eisaufguß mit Lena, die bei der Stammkundschaft dafür wohl bekannt ist) wird einem dann so richtig eingeheizt. Die Aromen waren gut dosiert, die Hitze wurde gut verteilt. Als Zugaben gab es z. B. Tee, Obst oder Wassereis.

Neben der Aufgußsauna findet der Gast hier weiterhin vor: Eine Sitzecke mit vier Infrarotstrahlern, der Aufstieg zum Dachgeschoß mit Panorama-Rundumblick (aber bei starker Sonneneinstrahlung niemals baren Fußes die Stahleinfassungen betreten!), ein Eisbrunnen, weitere Fußbäder, ein Duschbereich mit Kneipp-Schläuchen und Schwallduschen sowie der große Ruheraum mit Blick auf den Garten. Hier werden dicke Auflagen auf den Liegen sowie kostenlose Decken geboten. Außerdem ist auf dieser Ebene noch eine kleine Dachterrasse mit Brunnen sowie der ca. 95 °C heißen Blockhaussauna mit einem kleinen Duschbereich.

Der Saunagarten ist ein im Halbrund um das Gebäude angelegter Garten in mehreren Ebenen, gesäumt von Büschen und altem Baumbestand. Mehrere Liegen und Stühle stehen hier bereit. Hier findet man außerdem das ca. 15 m² große Außenbecken vor, das zwei Massagedüsen zum Selbsteinschalten bietet. Das Wasser ist nicht allzu warm, aber auch nicht so kalt, daß man nicht länger darin verweilen könnte.

Zentral im Garten liegt die 100 °C heiße Stollensauna, daneben ein Kaltwasser-Tretbecken und ein als Felsengrotte modellierter Duschbereich. Auch hier befindet sich wie auf der Dachterrasse ein Brunnen, der aber zumindest am Tage meines Besuches ohne Funktion war.

Der Eintrittspreis für die Sauna beinhaltet auch den Badbesuch. Hierzu muß man wieder durch den Umkleidebereich und die Duschen, um zum Schwimmbecken zu gelangen. Es handelt sich hierbei um ein einfaches 25-Meter-Becken mit Startblöcken. Bei schönem Wetter jedoch kann das Dach hierüber komplett geöffnet werden, so daß man sich praktisch in einem Freibad befindet. In einem hiervon getrennten Bereich befindet sich das Nichtschwimmerbecken, das jedoch außer Massagedüsen weiter keine Attraktionen bietet, sowie hinter einer Kachelwand, zwei größere Kleinkinderbecken. Außerdem befindet sich hier auch die Bad-Gastronomie. Im Sommer kann überdies auch der Außenbereich mit Beach-Volleyball-Feld genutzt werden.

Am Tage meines Besuches war nicht viel los, maximal 14 Leute im Aufguß. Entsprechend ruhig war es, auch das Bad war trotz großer Hitze und strahlendem Sonnenschein nicht allzu stark frequentiert. Ob dies der Normalzustand ist oder ob es an den zahlreichen Veranstaltungen in der näheren Umgebung lag, kann ich nicht beurteilen. Ich fand den Aufenthalt in dieser Anlage jedenfalls sehr angenehm und werde nach Möglichkeit gerne wiederkommen.

Die Sauna des „CabaLela“ öffnet täglich um 9 Uhr, schließt sonntags um 20, montags bis donnerstags um 22, freitags und samstags um 23 Uhr. Montags ist Damensauna. Die Tageskarte kostet 19,50 €, aktuell ist die Anlage mit einem Partner-Gutschein im Saunaführer für Rheinland-Pfalz vertreten.

timarion ist offline timarion  Board: SAUNATESTER: Saunatestberichte, Meinungen und Erfahrungen über Saunen und Wellnessanlagen Testberichte und Meinungen der Besucher - Thema: Thermae Boetfort, Melsbroek (Gem. Steenokkerzeel, Belgien) Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
Stamm Sauna
21.6.2019 - 20:48 Uhr
131 Posts
Dr.Sauna Ranking


„Thermae Boetfort“ liegt im Ortsteil Melsbroek der Gemeinde Steenokkerzeel in Flämisch-Brabant, unmittelbar nördlich vom Brüsseler Flughafen Zaventem, zu erreichen über die Ringautobahn R0. Die Einfahrt zum (kostenlosen) Parkplatz der Anlage liegt ein wenig versteckt und etwas ungeschickt angelegt inmitten eines verkehrsberuhigten Wohngebiets. Er besteht komplett aus grasumwuchertem (aber gepflegtem) Pflaster und stimmt mit seinem Grün gleich darauf ein, was einen in der Saunaanlage erwartet.

Man hält vom Parkplatz auf das Schloß zu, wo sich rechts der Eingang (mit eingebauter Stolpergefahr) befindet. Vorab: Die Anlage ist nicht im mindesten barrierefrei, was man bei einem 400 Jahre alten Gebäude auch nicht erwarten kann. An der Rezeption wird man lt. der Internetseite nach seinem Ausweis gefragt, den ich als Hotelgast aber nicht vorlegen mußte. Man erhält hier ein Chiparmband, worauf Eintritt und sämtlicher Verzehr gespeichert werden. Bezahlt wird erst beim Hinausgehen. Auch Handtücher, Bademäntel und Badesandalen kann man hier ausleihen. Man erhält einen Hinweis, welchem Terminal man zugewiesen wird.

Man überquert nun einen kleinen Innenhof und hält geradewegs auf eine steile Treppe zu, die in die Kellerräume des Schlosses führen, worin sich nun die Umkleiden befinden. Sie sind linker Hand in offenen Gruppen eingeteilt, und mehrere Terminals für die Auslesung der Armbänder stehen bereit. Hat man „seines“ erreicht, hält man sein Armband daran und erhält die zugewiesene Schranknummer angezeigt, die dann für kurze Zeit zu öffnen ist. Hält man das Armband an das falsche Terminal, wird nur eine Fehlermeldung angezeigt. Bei den Schränken handelt es sich um halbhohe Metallspinde, die problemlos die Kleidung fassen, aber keine großen Saunataschen, was aber kein Problem darstellt, da Taschenablagen im Saunabereich vorhanden sind.

Um dorthin zu gelangen, geht man den Gang ganz durch, am Eingang zum Textilbereich „Curia“ (auf deutsch soviel wie „Residenz“) vorbei bis zum Eingang zum „richtigen“ Saunabereich namens „Moenia“ (in etwa „Festung“). Hier findet man links zunächst einen Duschbereich zur Vorreinigung vor, es sind Seifenspender vorhanden. Vorbei an zwei Fußduschen mit übereifrigem Bewegungsmelder kommt man bereits zum ersten Schwitzraum, dem Dampfbad, dem größten, das ich bislang gesehen habe. Es dürfte etwa 40 bis 50 m² an Fläche haben, ist sehr düster (Vorsicht, wenn die Augen sich noch nicht an die Dunkelheit gewöhnt haben!) und paßt damit wunderbar in das alte Gewölbe, in dem es untergebracht ist. Sitzbänke sind in zwei Stufen vorhanden, etliche Schläuche zur Vorreinigung stehen zur Verfügung. Dreimal täglich finden hier Salzeinreibungen statt, wobei sich hier die Saunameister nicht darauf beschränken, nur das Salz auszugeben, sondern auch noch vorher und nachher den ohnehin schon reichlich vorhandenen Dampf kräftig zu verwedeln.

Ein paar Stufen hinauf, und man findet rechts zwei tiefe Taschenregale vor, die durch die Tür der ersten Sauna, der Salzsteinsauna mit 65 °C, getrennt werden. Auch hier ist es sehr düster. Der letzte Aufguß des Tages findet hier statt, in meinem Falle mit gefühlten zehn Runden, die ich aber trotz der vermeintlich niedrigen Temperatur der Sauna nicht bis zum Schluß ausgehalten habe. Auch auf das im Anschluß auf der Terrasse angebotene Getränk verzichtete ich dankend. Ein großer Gong hängt über dem Ofen mit ebenfalls riesigen Steinen; in die Wände sind hinterleuchtete Salzsteine eingelassen.

Links ist ein weiterer Duschbereich, wobei nur die letzte am Schwalleimer Kaltwasser spendet. Daneben ist der Aufgang ins Erdgeschoß. Oben angekommen steht man direkt vor dem Monitor, auf dem die Aufgüsse des Tages angezeigt werden, bisweilen auch falsch. Zumindest bei meinem Besuch wurde für 14 Uhr ein Aufguß angekündigt, der aber nicht stattfand und später vom Plan verschwunden war. Wendet man sich nach links, gelangt man in die Bar, deren Getränke man sich auch im Obergeschoß auf bequemen Liegen servieren lassen kann. Die auf dem Wegeweiser angegebene „Stallsauna“ ist nicht mehr vorhanden und wird auch auf der Internetseite nicht mehr aufgeführt. Geradeaus hingegen erwartet den Gast eine große beheizte Kachel-Sitzbank vor einem warmen Fußbad, beheizte Kachelliegen sowie die 90 °C heiße „Euka-Sauna“, die im Netz aber als „Flüster-Sauna“ bezeichnet wird, weil man darin sich leise unterhalten dürfte. Zumindest bei meinem Besuch tat das aber niemand, obgleich während meines Aufenthalts bis zu acht Personen gleichzeitig sich darin befanden. Auch Aufgüsse fanden hier, entgegen den Angaben im Netz, nicht statt.

Eine Treppe hinab führt, vorbei an der „Vier-Therapien-Sauna“, eine offene Infrarotkabine mit Farblichtwechsel und Salzboden, und dem Eisbrunnen zur 80 °C warmen „Minensauna“, die einen sehr niedrigen Eingang hat und am Ende mit einer überraschenden Größe aufwartet. Dort fand der heißeste Aufguß des Tages statt. In fünf Runden verausgabte sich auch der Saunameister mit kräftigem Wedeln teils mit Fächer, teils mit einem angefeuchteten Handtuch.

Am anderen Ende des Ganges gelangt man zu dem außen gelegenen Abkühlbereich mit zwei Kaltduschen und einem Frischwasser-Kalttauchbecken, dessen Wasser wirklich eiskalt war und in den kleinen Bachlauf abfließt, dessen anderes Ende man vom Panoramafenster der großen, 75 °C warmen „Schloß-Sauna“ bewundern kann. Um zu ihr zu gelangen, geht man von dem Außen-Abkühlbereich in den Wald hinein, vorbei an dem Ruhehaus, worin die Liegen wie an einer Perlenschnur in einer langen Reihe nebeinanderstehen und geht an der Gabelung nach rechts. Die Sauna befindet sich dann auf der linken Seite. Ein Duschbereich ist auch hier zu finden. In dieser Sauna finden die meisten Aufgüsse statt; die Gäste finden hier auf drei Sitzebenen mit sehr hohen Stufen Platz. Der Ofen befindet sich ein wenig ungünstig plaziert in der hinteren Ecke, so daß dort immer Plätze frei bleiben müssen, damit der Saunameister auch rankommt. Hier wurde in vier Runden aufgegossen und wiederum tw. sehr heftig mit feuchtem Handtuch, Fächer und Fahne verwedelt (übrigens von demselben Saunameister, den man auf der Internetseite in Aktion sehen kann). Im Anschluß gab es große Orangen-Happen. Geht man den Weg an dieser Sauna vorbei weiter, kann man einen schönen Spaziergang durch den Wald, vorbei an sehr gepflegtem Rasen und einer riesigen Blutbuche, die ihrer Stammdicke nach bestimmt ein paar Jahrhunderte auf dem Buckel hat, unternehmen. Allerdings sollte man dies lieber mit Latschen tun, da erstens die Wege mit Schotter belegt sind und zweitens viele Schnecken auf den Wegen umherkriechen.

Biegt man auf besagtem Weg vor der Schloß-Sauna links ab, muß man rechts auf ein unauffälliges Schild achten, das einem den Weg zur „Eiskeller-Sauna“ zeigt. Schon auf der Internetseite wird man hier aufgefordert, diese Sauna, die teilweise unterirdisch ist, zu suchen, da sie sich „ein bißchen versteckt im Grünen“ befände. Es handele sich hierbei um den ehemaligen Eiskeller des Schlosses (daher der Name) und angeblich fände der letzte Aufguß des Tages hier statt (was allerdings nicht der Fall war). Bei 70 °C kann man hier in nebelfreiem Gewölbe schwitzen.

Geht man an der Eiskeller-Sauna vorbei geradeaus, hält man auf das Schloß zu, worin sich die Gastronomie befindet. Bei schönem Wetter bietet sich ein Platz auf der Terrasse an. Die Karte ist speziell in Sachen Getränke umfangreich. Die Gerichte sind nicht billig, aber gemessen an den Portionen und der professionellen Präsentation in jeder Hinsicht preiswert. Am Schloß vorbei hält man auf die große Terrasse zu, deren Mittelpunkt das große beheizte Schwimmbecken mit dem Whirlpool in der Mitte ist. Daneben befindet sich ein weiterer Whirlpool (wie sein Pendant im Schwimmbecken mittels Knopfdruck einzuschalten) sowie ein einfaches Warmwasser-Sitzbecken. Außerdem sind rund um die Becken Liegen in großer Zahl aufgestellt.

All diese Einrichtungen sind textilfrei zu nutzen; für das Publikum „plus pudique“ gibt es noch den eingangs erwähnten Bereich „Curia“ mit drei maximal 70 °C warmen Saunen, einem Dampfbad sowie einem Infrarot-Faß. Alles ist hier viel kleiner und weitaus weniger frequentiert als der „richtige“ Sauna-Bereich. Auch der Zugang zur Gastronomie erfolgt quasi durch den Dienstboten-Eingang. Einzig das Entspannungsbad mit seinen Unterwasserliegen hätte mich gereizt, denn so etwas habe ich im FKK-Bereich vermißt.

Insgesamt handelt es sich hier um eine wirklich einzigartige Saunaanlage, die geschickt die Eigenheiten des Gegebenen in Form des Schlosses und des riesigen Parks einzubinden weiß. Ein Besuch ist aber m. E. nur bei schönem Wetter zu empfehlen, denn Ruheräume gibt es im Innenbereich keine, und der Raum im Wald ist z. B. bei Sturm nicht zu nutzen.

Sehr gut fand ich die Disziplin der Saunabesucher vor den Aufgüssen bzw. wie der Betreiber seine Besucher „erzogen“ hat: Alle Gäste warten vor (!) der Sauna, bis der Saunameister den Zugang mittels Ansage freigibt (einzige Ausnahme hier ist die Salzanwendung im Dampfbad). Alle gehen geschlossen hinein, Platzprobleme gab es nicht (wobei im Sommer bei sonnigem Wetter ohnehin weniger Andrang herrscht als in der winterlichen Hochsaison). Etwas enttäuschend fand ich die Saunameister an sich, die total gelangweilt und vernuschelt ihre Texte auf Flämisch und Französisch (entweder nacheinander oder in Marlène-Charell-moderiert-den-ESC-1983-Manier Satz für Satz) runterleierten und auch sonst mit unbewegter Miene über das Gelände streiften, aber wenigstens ihre Aufgüsse professionell durchführten. Allerdings tut sich in Sachen Aufguß in der Regel auch vor 15.30 Uhr nichts. Das Publikum bestand größtenteils aus frankophonen Walloniern (Männlein wie Weiblein in ausgeglichenem Verhältnis), weswegen man schon an der Rezeption häufig gleich auf Französisch angesprochen wird. Deutschkenntnisse darf man vom Personal nicht erwarten, allenfalls kann man sich mit Englisch behelfen, Niederländisch wäre natürlich ideal. Geöffnet ist täglich von 10.30 Uhr bis Mitternacht, es herrscht täglich gemischter Betrieb. Die Tageskarte kostet 31,90 €.

timarion ist offline timarion  Board: SAUNATESTER: Saunatestberichte, Meinungen und Erfahrungen über Saunen und Wellnessanlagen Testberichte und Meinungen der Besucher - Thema: Aqua Nat’Our, Hosingen (Luxemburg) Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
Stamm Sauna
9.7.2019 - 23:04 Uhr
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Nach nunmehr einem dreivierteldutzend Besuchen hat sich diese Anlage zu meiner Lieblingsanlage im Ländchen gemausert. Selbst während der Hochsaison an einem Sonntag im Dezember keine Platzangstgefahr, und auch bei meinem letzten Besuch (wiederum sonntags) im Sommer braucht man nicht auf die Uhr sehen, sondern wartet einfach ab, bis die Saunameister mit dem Gong zum Aufguß rufen.

Der Wenik-Aufguß dieses Mal mit Eukalyptus, der Spezialaufguß mit Unterbrechung heizt immer noch ordentlich ein und lediglich im Gastrobereich rein frankophones Personal.

Leider schlagen sich die niedrigen Besucherzahlen mittlerweile auch in der Anzahl der Aufgüsse nieder: Es werden jetzt nur noch anderthalbstündlich welche angeboten, diese aber wie gehabt professionell – meist von deutsch(sprachig)em Personal – und mit kleineren Zugaben. Der Eintrittspreis wurde bei unveränderten Öffnungszeiten auf 22 € erhöht, der für Saunanächte gar auf 45 €.

Dennoch ist ein Besuch hier weiterhin uneingeschränkt empfehlenswert und sollte von Saunafreunden, die sich in der Nähe aufhalten, unbedingt eingeplant werden.

timarion ist offline timarion  Board: SAUNATESTER: Saunatestberichte, Meinungen und Erfahrungen über Saunen und Wellnessanlagen Testberichte und Meinungen der Besucher - Thema: La Ola, Landau (Pfalz) Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
Stamm Sauna
14.7.2019 - 16:28 Uhr
131 Posts
Dr.Sauna Ranking


Das „La Ola“ liegt im Osten der Stadt Landau und ist über die B10 oder die A65 zu erreichen. Rund um die Anlage sind zahlreiche kostenlose Parkplätze, z. T. auch mit Stellplätzen für Wohnmobile, vorhanden.

An der Kasse erhält man gegen Entrichtung des Eintrittspreises eine Chipmünze, die zur Verriegelung des Schrankes und zur Aufbuchung anderer Leistungen (z. B. Gastronomie) benötigt wird. Vorab muß ich erwähnen, daß mein letzter Besuch hier fast vier Jahre zurückliegt und ich den Eindruck habe, daß sich in der Zeit sehr vieles geändert hat, v. a. im Saunabereich. Aber auch die Umkleiden scheinen modernisiert worden zu sein und wirken mit ihren hellen Grün- und Weißtönen schon einmal sehr einladend. Größere Kabinen für Rollstuhlfahrer, deren Türen auch nach außen statt innen öffnen, sind an fast jedem Gang vorhanden. Leider müssen wie gehabt auch die Saunagäste sich hier umziehen, danach am Schwimmbad und der Gastronomie vorbei in den Saunabereich.

Hier befindet sich gleich rechts die Gastrotheke, links die dazugehörigen Tische und Stühle sowie der große Zugang zum Außenbereich. Bedient wird hier nicht, man muß sich seine Bestellungen selbst zum Platz und wieder retour bringen. Preislich schlägt sich das leider nicht nieder, und auch die Auswahl ist nicht gerade groß. Die Qualität hingegen war bei meinem Besuch sehr gut, die Bedienung durchweg freundlich. An der Theke vorbei befindet sich ein großer offener Ruhebereich mit Liegemuscheln und einem Whirlpool sowie einer (bei meinem ersten Besuch beheizten) Kachelbank vor einem kleinen Edelstahl-Wasserfall. Geradeaus geht es an Taschenablagefächern in den eigentlichen Saunabereich.

Links ist zunächst ein kleiner Gang zu Toiletten und mit Ablagefächern, der an einem Notausgang endet, der aber oft offensteht, damit Gäste nicht ständig durch den Gastrobereich laufen müssen, um nach außen zu gelangen. Alsdann folgt die 80 °C warme Panoramasauna, die mit Zedernholz verkleidet ist. Hier werden auch Aufgüsse durchgeführt. Ein paar Stufen hinauf befindet sich linker Hand ein großer Duschbereich auch mit Erlebnisduschen (die aber bei meinem Besuch nicht richtig funktionierten), gefolgt im Uhrzeigersinn von der 95 °C heißen Finnischen Sauna, worin der Großteil der Aufgüsse stattfindet, einem weiteren kleinen Duschbereich, Treppen ins Obergeschoß, Fußbädern, weiteren Taschenablagen und abschließend dem „Eis-Iglu“, einer Kältekammer von –5 °C, leider ohne dazu passendem Eisbrunnen. Diesen findet man im Zwischengeschoß vor, wenn man die kleine Treppe nach oben nimmt. Hier befindet sich ein Eisbrunnen in einer Nische, die ansonsten mit einem weiteren Taschenregal ausgefüllt ist. Dahinter eine weitere Nische mit nochmals Taschenablagen und die kleine Infrarotkammer.

Im Obergeschoß wurde wohl kräftig umgebaut: Hier hält man, geht man die große Treppe hinauf, gleich auf die lediglich 55 °C warme Bio-Sauna zu, die aber mit 50 % Luftfeuchtigkeit dennoch ordentlich einheizt. Hier blickt man auf als Fenster aufgemachte Bildschirme, die verschiedene Landschaftsbilder mit Naturgeräuschen kombinieren. Anstelle dieser Sauna war, wenn ich mich recht entsinne, bei meinem letzten Besuch noch ein großer Duschbereich. Geht man links an ihr im Uhrzeigersinn im Obergeschoß herum, folgen die beiden Dampfbäder, die in einer Nische einander gegenüberliegen: Einmal das kleine Kräuterdampfbad, das mit hellen Kunststoffbänken und Blumentapeten ausgestattet ist, sowie die dunkler gehaltene und vollständig geflieste Aroma-Dampf-Kabine, die überdies mit einem blinkenden Sternenhimmel aufwartet. Es folgt ein kleiner Duschbereich, eine weitere Niedertemperatursauna sowie das „Rötharium“, das bei 60 °C mit Musik, Farben, verschiedenen Düften und einem Kristall zur Entspannung beitragen soll. Abschließend befindet sich hier auch noch eine weitere Treppe hinauf zu den Massageräumen sowie dem großen „Feng-Shui-Ruheraum“ mit einfachen Kippliegen, zwei Wasserbetten und einem „Tatami“ (asiatisches Ruhebett, bestehend aus erhöhtem Fußboden und Bambusmatten). Eine weitere Treppe führt hinauf zur Dachterrasse mit Sitzmöbeln aus Europaletten.

Der eigentliche Saunabereich befindet sich aber ebenerdig und ist über die o. g. Ausgänge zugänglich. Hier befindet sich eine Liegeterrasse aus Holzplanken, ein kleiner Brunnen, großenteils mit hellen Steinplatten belegter Boden, gleichfalls reichlich mit Liegen befüllt, am Rande etwas Grün mit einem Teich, der neben zahlreichen Fischen geradezu einen Wald aus Seerosen bietet, sowie die beiden Außensaunen in Form von Erd- (80 °C) und Kelosauna (95 °C). Zentral ist hier der Pool aus Edelstahl, der aus einem großen, 28 °C warmen Schwimmbecken mit Sprudelliegen besteht, sowie zwei kleineren Becken, eines mit kühlen 15 °C zum Abkühlen sowie eines mit 32 °C.

Aufgüsse finden zu jeder vollen Stunde statt, zumeist in der Finnischen Sauna, worin ich zwei besucht habe sowie je einen in der Erd- und in der Panoramasauna. Es erfolgten komplette Ansagen, aufgegossen wurde in der Regel in drei bis vier Runden, bei Peeling-Aufgüssen mit Unterbrechung, um sich draußen mit Salz oder Honig einzureiben. Der Wenik-Aufguß in der Erdsauna war schon fünf Minuten vor Beginn voll besetzt (so wie hier das Publikum generell schon sehr früh zu den Aufgüssen eilt) und wurde speziell in Runde drei und vier sehr heiß. Die Durchführung der Aufgüsse war durchweg gut, wurde von dem (zum größten Teil Stamm-) Publikum gar teilweise mit Szenenapplaus und Anfeuern mittels Klatschen bedacht.

Die Besucher wie erwähnt zum größten Teil Stammgäste, die aber ihre Mitteilungsbedürftigkeit auf Zeiten außerhalb der Aufgüsse einzuschränken wußten, ohne daß es hierfür der gesonderten Aufforderung durch das Personal bedurft hätte. Männlein und Weiblein waren im ausgeglichenen Verhältnis anzutreffen, Kinder sind zwar ausdrücklich erlaubt, sind aber nur selten (und bei meinem Besuch gar nicht) anzutreffen.

Im Preis für den Saunabesuch enthalten sind auch das Bad und die Textilsauna. Zugang zu letztgenannter befindet sich unterhalb der Bad-Gastronomie und bietet ein Dampfbad, eine Salzsauna mit 55 °C und eine 80 °C heiße finnische Sauna. Ich entsinne mich, daß schon bei meinem ersten Besuch hier niemand anzutreffen war, und auch dieses Mal herrschte dort tote (Bade-) Hose. Im Bad hingegen der zu erwartende Andrang. Hier findet man ein 25-Meter-Becken mit 3-Meter-Brettern vor sowie ein kleineres Nichtschwimmerbecken. Das Herzstück bildet jedoch das Wellenbecken mit Regenpilz, Strömungskanal und Massagedüsen. Zudem gibt es eine Black-Hole-Rutsche mit schönen Lichteffekten, zwei Becken für Kleinkinder, einen Whirlpool sowie ein großes, gut beheiztes Außenbecken mit Massagedüsen und Sprudelbank.

Insgesamt ist die Anlage in Landau durchaus einen Besuch wert, auch mit etwas längerer Anreise. Geöffnet ist täglich ab 10 Uhr (außer montags und dienstags ab 14 Uhr) bis 22 Uhr (außer freitags bis 23 und sonntags bis 21 Uhr). Montags ist Damensauna. Der Tageseintritt kostet 19,50 €, an Wochenenden und Feiertagen wird ein Zuschlag von 1,50 € erhoben.

timarion ist offline timarion  Board: SAUNATESTER: Saunatestberichte, Meinungen und Erfahrungen über Saunen und Wellnessanlagen Testberichte und Meinungen der Besucher - Thema: Südpfalz-Therme, Bad Bergzabern Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
Stamm Sauna
21.7.2019 - 9:51 Uhr
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Dr.Sauna Ranking


Kleine Aktualisierung nach zwei Jahren, hier hat sich einiges getan.

Zunächst einmal wurde bereits letztes Jahr das große Außenbecken im Thermalbereich erneuert. Es besteht nun komplett aus Edelstahl, und die Attraktionen in Form von Sprudelliegen, Massagedüsen, Schwallduschen, einer Strömungsanlage und Sprudelsitzen laufen jetzt im Wechsel.

Seit diesem Jahr dürfen sich die Saunagäste über ein erweitertes Angebot freuen: Der Ruheraum am Ende des Außenbereichs mußte weichen, hier wurde die Dachterrasse nach hinten erheblich erweitert. Anstelle besagten Ruheraums befindet sich nun das Sauna-Bistro mit zwei kleinen Außenbereichen davor und dahinter. Durch die Lage direkt über dem Thermen-Bistro kann nun das Essen mittels Speiseaufzugs ohne große Umwege befördert werden. Hier muß – im Gegensatz zum Thermen-Bistro – an der Theke bestellt werden. Die Bedienung schien an meinem Besuchstage jedoch ihren Dienst dort als Strafarbeit aufzufassen und war nicht sonderlich freundlich. Einem Gast schüttete sie auch noch etwas Currysoße über den weißen Bademantel, was immerhin gleich gereinigt wurde.

Ferner wurde ein geräumiges Ruheraus mit Blick auf die Liegewiese der Therme eingerichtet. Auf der unteren Ebene sind gepolsterte Sitzbänke untergebracht, auf der oberen Betten. Am Ende des Ausbaus schließlich befindet sich die spitzwinklig zulaufende, mit großen Fenstern versehene 85 °C warme „Wiesen-Sauna“ mit bis zu drei sehr tiefen Sitzebenen und Blick auf Liegewiese und Kurpark. Dieser vorgelagert ist ein kleiner Duschbereich zum Abkühlen nach den Aufgüssen, die nun hier im Wechsel mit der „Wald-Sauna“ (ehemals „Winzer-Schwitze“) stattfinden. Einmal täglich wird dazu in der „Riesling-Sauna“ (ehemals „Duwwak-Schwitze“) ein Klangschalen-Aufguß mit Rosenöl angeboten. Die Riesling-Sauna wurde innen komplett umgebaut: Der Ofen befindet sich nicht mehr in der Mitte, sondern an der Stirnwand, gesäumt von drei tiefen Sitzebenen an den Seiten. Verziert wird die Sauna an den Wänden mit Korken, Weinstöcken und -flaschen in Glasvitrinen. Wie gehabt werden hier vormittags stündlich, ab 14 Uhr halbstündlich Aufgüsse angeboten. Die angebotenen Düfte verheißen zwar große Abwechslung, ich empfand sie jedoch als arg künstlich und teilweise stechend. Verwedelt wird mit Handtuch und Fächer in der Regel in drei Runden. Es werden aber auch sehr heiße Aufgüsse angeboten, für die die Waldsauna auf 100 °C aufgeheizt wird.

Insgesamt ist die Erweiterung sehr gelungen, und es geht derzeit noch weiter: Wo sich zuvor das Sauna-Bistro befand, wird nun ein weiterer Ruhebereich eingerichtet (die Schaukelliegen sind bereits dorthin gewandert). Zudem wird der Duschbereich innen erneuert, so daß er derzeit nicht zur Verfügung steht. Somit müssen Gäste aus den Innensaunen entweder sich in den Reinigungsduschen abkühlen oder nach draußen gehen.

An den Öffnungszeiten hat sich nichts geändert, allerdings kostet eine Tageskarte nun 18,50 €. Wochenendzuschläge werden nicht erhoben, dienstags wie gehabt Damensauna.

timarion ist offline timarion  Board: SAUNATESTER: Saunatestberichte, Meinungen und Erfahrungen über Saunen und Wellnessanlagen Testberichte und Meinungen der Besucher - Thema: Réidener Schwämm, Redingen (Luxemburg) Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
Stamm Sauna
18.8.2019 - 11:37 Uhr
131 Posts
Dr.Sauna Ranking


Nach über einem Jahr wurde es noch einmal Zeit für einen erneuten Besuch in der "Schwämm" (man scheint sich nun auf die Schreibweise mit Ä geeinigt zu haben) in Luxemburgs wilden Westen. Es hat sich vor allem im Schwimmbadbereich einiges getan seitdem.

Der Zugang zur Sauna wie gehabt durch die unscheinbare Tür am Ende des Gebäudes. Leider herrschte dieses Mal Dauerregen, so daß leider nichts mit Im-Garten-Liegen war. Aber hier zeigt sich der Vorteil dieser kompakt gebauten Anlage, wenn man seine Tasche im Umkleidebereich deponiert hat: Man ist dort ebenso schnell wie in anderen Anlagen bei den Ablagen. Ideal ist diese (Nicht-) Lösung deswegen natürlich immer noch nicht.

Im Laufe des Tages habe ich sechs Aufgüsse besucht, durchgeführt von drei verschiedenen Aufgießern wie gehabt zunächst in der Kelo-, später in der Voluttà-Sauna, wobei die Aufgüsse in letzterer wie schon zuvor zweigeteilt mit einer Pause zwischendrin waren. Verwedelt wurde auch wie gehabt mit Tüchern und Fächern. Bei jedem Aufguß gab es Salz oder Honig zur Einreibung.

Dieses Mal war das Personal rein frankophon, auch der größte Teil des wohl wallonischen Publikums. Dies gilt auch für das Schwimmbad, wo die beiden neuen Rutschen – von einer Schweizer Firma – ihren Betrieb aufgenommen haben, wofür ein neuer Turm gebaut wurde, der nicht mehr dem Saunagarten zugewandt liegt. Es handelt sich hierbei um eine Turbo-Rutsche mit für meinen Geschmack sehr harter Landung und einer Doppelrutsche mit zahlreichen Lichteffekten, wobei man sich diese zuvor am Start aussuchen kann (Affe, Schlange und diese Mücke, die als Maskottchen des Schwimmbades dient). Große Unterschiede konnte ich aber nicht ausmachen. Alle Rutschen sind mit Zeitmesser. Der alte Rutschenturm wurde abgebaut und an die Stelle des Landebeckens ein kleines Warmwasserbecken installiert.

Das Außenbecken war dieses Mal geöffnet, aber wenig besucht, was angesichts einer Wassertemperatur von 26 °C wenig verwundert. Sprudelliegen und Schwalldusche waren im Dauerbetrieb, der Wellenball hingegen hatte keine Lust, Wellen zu schlagen.

Insgesamt ein sehr geruhsamer Besuch, auch weil die Sauna wie überall außerhalb der Saison nicht allzu stark besucht war: Beim ersten Aufguß waren drei Gäste anwesend, selbst beim bestbesuchten nachmittags maximal etwas um die zwanzig. Im Winter kann das natürlich ganz anders sein, v.a. am Wochenende. Der Garten ist bestens gepflegt und dank dem Wachstum der Pflanzen auch nicht mehr so einsehbar wie noch letztes Jahr.

Die Badrenovierung schlug sich leider auch in den Eintrittspreisen nieder: Die Tageskarte kostet nun 19 €. Die Öffnungszeiten wurden etwas geändert: Montags, dienstags, donnerstags und freitags von 14 bis 21 Uhr, mittwochs und samstags von 10 bis 21 Uhr, sonntags von 9 bis 20 Uhr. Weiterhin ist täglich gemischter Betrieb.

timarion ist offline timarion  Board: SAUNATESTER: Saunatestberichte, Meinungen und Erfahrungen über Saunen und Wellnessanlagen Testberichte und Meinungen der Besucher - Thema: AquaFun, Soest Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
Stamm Sauna
29.8.2019 - 10:03 Uhr
131 Posts
Dr.Sauna Ranking


Nach über zwei Jahren erneuter Besuch in der Soester Sauna, die sich nun "AquaSpa" nennt.

Parken wie gehabt auf dem Badparkplatz, beim Hinausgehen nicht vergessen, die Karte zu entwerten! Die Umkleiden wie gehabt in Top-Zustand, und man benötigt keinen Extra-Euro, um ein Wertfach zu verschließen: Es wird ebenfalls mit dem Chiparmband verschlossen.

Im Schwimmbad gibt es nun noch zusätzlich die "Funaconda"-Rutsche, wo man nach kurzer Fahrt durch eine enge, grüne Röhre einen sauberen Rückenplatscher im Schwimmerbecken hinzulegen droht. Da dies den regulären Schwimmbetrieb beeinträchtigt, ist diese Rutsche nur zu bestimmten Zeiten geöffnet.

Dem Saunagarten wurde das Beachvolleyball-Feld im Freibad-Bereich geopfert, man findet hier nun den großen "Füße ja, Bauchnabel nein"-Naturteich vor, worin Baden verboten ist und der also wirklich nur als Mauken-Tunke gedacht ist und dessen Sinn sich mir daher nicht so recht erschließen will. Überhaupt sieht der Gartenbereich hinter den Außensaunen gänzlich anders aus als beim letzten Mal: Wege wurden neu gepflastert, ein Liegedeck am neuen See eingerichtet, neue Blumenbeete angelegt. Aber alles wie gehabt sehr gepflegt und sauber.

Dieses Mal habe ich vier Aufgüsse besucht, je einen in Otso- und Husky- und zwei in der Erd-Sauna. Speziell die beiden letzten wurden sehr heiß, und hier ging es etwas lebhafter auf allen Seiten zu als bei den anderen beiden Aufgüssen. Zugaben in Form von Eis, Malzbier oder Salz wurden gereicht. Zudem schien mir, als ob die Saunen vor dem Aufguß verschlossen würden (zumindest war dies bei der Erdsauna der Fall), so daß die Gäste erst ca. fünf Minuten vor Beginn gemeinsam mit den Saunameistern eintreten. Eine gute Idee, wie ich finde, um die notorischen Klebeklößchen, die stets die unteren Bänke schon gefühlte Ewigkeiten vor dem Aufguß verstopfen, fernzuhalten. Die Aufgüsse selbst erfolgten mit kompletter Ansage und schienen mir besser durchgeführt zu sein als bei meinen letzten beiden Besuchen.

Die Gäste schienen mir zum großen Teil Stammgäste zu sein, aufgrund des Wochentages eher im Bereich 50 plus, männlich wie weiblich zu etwa gleichen Teilen. Die Atmosphäre war ruhig und freundlich, so daß Entspannung hier problemlos möglich war.

Die Öffnungszeiten wurden geändert: Nun ist täglich von 9 bis 22 Uhr geöffnet, dienstags wie gehabt Damensauna. Was die Preise angeht, so gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht: Die gute ist, daß der Wochenend-Zuschlag von Sauna-Tageskarten von 3 auf 2 € reduziert wurde und nicht mehr schon freitags erhoben wird. Die schlechte Nachricht ist, daß die Preise insgesamt kräftig angehoben wurden: So kostet die Tageskarte montags bis freitags nun 22 €, was aber angesichts des Gebotenen ein immer noch fairer Preis ist. Zudem ist die Anlage neuerdings auch im Saunaführer mit einem Vario-Gutschein vertreten, der aber bis zu meinem Besuch noch nicht oft zum Einsatz gekommen zu sein scheint.

timarion ist offline timarion  Board: SAUNAANGEBOTE: Rund um preiswertes Saunieren - Gutscheine Eintrittskarten Freikarten Angebote - Thema: Vergünstigter Eintritt im Schaumbergbad, Tholey Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
Stamm Sauna
15.9.2019 - 10:47 Uhr
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Bis Ende Oktober wird der Badbereich des Erlebnisbades Schaumberg in Tholey renoviert und ist daher geschlossen.

Der Saunabereich ist aber geöffnet, und in dieser Zeit bietet das Bad stark vergünstigte Eintrittspreise an: Erwachsene zahlen für den ganzen Tag 9,50 €, Jugendliche nur 8,00 €. Diese Preise gelten auch ohne Aufschlag am Wochenende.

Zur Website des Schaumbergbades.

timarion ist offline timarion  Board: SAUNATESTER: Saunatestberichte, Meinungen und Erfahrungen über Saunen und Wellnessanlagen Testberichte und Meinungen der Besucher - Thema: CabaLela, Grünstadt (Pfalz) Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
Stamm Sauna
15.9.2019 - 14:56 Uhr
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Mitte Juli hat es in der Technik des Bades gebrannt, das aber wohl so heftig, daß mittlerweile auf der Homepage des CabaLela darauf hingewiesen wird, daß es dieses Jahr wohl nicht mehr wiedereröffnet werden kann.

timarion ist offline timarion  Board: SAUNATESTER: Saunatestberichte, Meinungen und Erfahrungen über Saunen und Wellnessanlagen Testberichte und Meinungen der Besucher - Thema: Aquasud, Oberkorn (Gem. Differdingen, Luxemburg) Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
Stamm Sauna
24.11.2019 - 13:30 Uhr
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Das „Aquasud“ ist eine Einrichtung des französischen Betreibers „Vert Marine“, der in Frankreich und in diesem Falle im luxemburgischen Differdingen-Oberkorn zahlreiche Bäder und Fitneßstudios betreibt. Entsprechend ist auch die Internetseite rein auf französisch gehalten. Man erreicht es am einfachsten, indem man die Luxemburger A4 Richtung Esch/Alzette bis zum Ende durchfährt und dann ab dem Kreisel der Beschilderung nach Oberkorn folgt. Innerhalb des Ortes ist der Weg zum Aquasud ausgeschildert.

Es gibt zwar Parkplätze vor dem Hause, jedoch sind diese rar und außerdem auf 90 Minuten Parkzeit beschränkt. Für einen längeren Besuch empfiehlt sich das Parkhaus unmittelbar neben dem Bad, das aber leider 1 €/h an Gebühren kostet. Inhaber einer „Diffcard“ (erhältlich auch an der Kasse im Bad) zahlen lediglich 0,30 €/h, aber leider ist diese Ermäßigung nicht rückwirkend gültig.

Die Empfangshalle des Bades, eine Symphonie aus nacktem Beton und Glas, ist sehr großzügig, und ein Fenster gibt schon den ersten Blick frei auf das Erlebnisbad. Regulär sollte man nicht mit Deutschkenntnissen bei den Angestellten rechnen, ich hatte aber Glück und geriet an eine Luxemburgerin, die sehr ausführlich auf Deutsch den Weg zur Sauna und die Regeln derselben erklärte. (Wie gesagt, darf man hiermit aber nicht rechnen, und beim Hinausgehen war dann auch nur noch eine rein frankophone Dame am Schalter.)

Gegen Entrichtung des Eintrittspreises erhält man ein Chiparmband, das den Weg durch die Drehkreuze freigibt. Es werden überdies noch fünf Euro Pfand je Armband erhoben, so daß es notwendig ist, den Kassenzettel aufzubewahren, da man ihn für die Pfand-Rückerstattung ebenfalls vorzeigen muß.

Die Erklärung der Dame an der Kasse erwies sich als durchaus notwendig, denn Erstbesuchern ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich, wohin man sich wenden muß: Man geht an der Kasse vorbei und links neben den Drehkreuzen zu einem Treppenhaus. Oben angekommen muß man durch die Glastür, die den Weg zur Saunabar freigibt. Hier befinden sich rechts neben der Theke zwei Drehkreuze: links zur Herren-, rechts zur Damenumkleide. Es handelt sich um geräumige Sammelumkleiden mit großen Spinden, worin auch eine nicht allzu große Saunatasche Platz hätte (soviel vorab: auch das Aquasud hat nur die für Luxemburg typischen kleinen Ablagefächer statt großer Taschenregale). Verriegelt wird durch Eindrücken des Stifts mit dem Chip. Die Schrankwahl ist frei. Es folgt ein kurzer Korridor mit Toiletten und Duschen an der linken Seite, und nach Durchschreiten einer Tür steht man wieder in einem Flur. Links ist der Durchgang zum Hallenbad, geradeaus die Tür zum Saunabereich. Hier muß man seinen Chip vor das Ziffernfeld halten, damit die Tür entriegelt wird.

Endlich im Saunabereich angekommen, findet man rechts angefangen gegen den Uhrzeigersinn folgende Einrichtungen vor: Die Saunatheke, wo es auch diverses Zubehör zu kaufen gibt und wo mit einem Gong die Aufgüsse eingeläutet werden, die Niedertemperatur-Sauna, ein kompletter Duschbereich mit Kalttauchbecken, der große, aber auch leider sehr ungemütliche und hellhörige Ruheraum mit einfachen Kippliegen, Kamin und Zeitschriften. Es folgt die Aufgußsauna, deren Zeiten und Aufgüsse auf einer Tafel angeschrieben stehen und in einem Durchgang die Panoramasauna mit Glasfront, die freie Sicht auf einen großen Fernseher mit diversen Naturbildern gewährt. Es folgen die Fußbäder sowie das erstaunlich geräumige Dampfbad mit Sternenhimmel und eigenem Duschbereich. Es schließt den Reigen der Schwitzräume innen. Man gelangt nun vorbei an den Toiletten zu einer Sitzgruppe, den vorhin bereits erwähnten Ablagen sowie zum Außenbereich.

Hier befindet sich rechts gleich ein großer Whirlpool, der aber nur leider einmal zur vollen Stunde seinen Gästen etwas vorblubbert, das dann aber gleich für dreißig Minuten. Links folgt ein kleiner Duschbereich mit vier Duschen, eine heiße Trockensauna mit 90 °C sowie verschämt in der Ecke der Raucherbereich. Rechts ist die 80 °C warme Damensauna mit versiegelten „Fenstern“. Ihrem Eingang gegenüber ist ein kleiner, mit grünem Teppichboden ausgelegter Ruheraum mit vier recht unbequemen Sandsäcken als Liegen. Ausgemusterte Weinkisten dienen hier als Bücherregale, angefüllt mit großenteils deutschsprachiger Literatur.

An Aufgüssen habe ich zwei besucht, einmal mit „Citronelle“, einmal mit Honigduft. Zugaben gab es keine, auch die Begrüßung hielt sich mit einem „Bonjour“, gefolgt vom Duftnamen, in engen Grenzen. Aufgegossen wurde in fünf Runden und kräftig mit einem Fächer verwedelt. Es war auch ohne ausdrückliche Ermahnung ruhig während der Zeremonie.

Die Panoramasauna liegt leider in einem Durchgang, es laufen ständig Gäste am Bildschirm vorbei, so daß die Aussicht nicht ungetrübt ist. Sie wird überdies leider von etlichen Gästen als Handtuchtrockner benutzt, egal, ob jemand darin saß oder nicht. An Haken herrscht Mangel in der Anlage, die wenigsten wurden sinnigerweise vor der Aufgußsauna angebracht. Von den sechs Fußbädern hatte kein einziges mehr einen Stopfen.

Ruhig hingegen war es außen, was vielleicht auch am Wetter lag, aber auch die Außensauna und der Ruheraum waren spärlich besucht, die Damensauna sah ich den ganzen Tag über gerade mal ein einziges weibliches Wesen aufsuchen.

Die Nutzung des Bades ist im Sauna-Eintrittspreis inbegriffen. Hierfür geht man aus dem Saunabereich hinaus und wendet sich nach rechts. Am Ende des Ganges ist links eine Tür zum Bad. Man steht nun vor dem Gastronomiebereich des Bades. Die Karte ist hier dieselbe wie für Sauna und Sportabteilung: Klein und preislich für Luxemburger Verhältnisse günstig. Man sollte annehmen, daß die Bezahlung mittels Chip erfolgt, leider ist dies nicht der Fall. Man muß also, will man verköstigt werden, Bargeld oder EC-Karte bei der Hand haben.

Geht man nun die Treppe hinab, steht man gleich vor dem großen 25-Meter-Schwimmbecken mit Startblöcken auf der einen und einem Ein-Meter-Brett auf der anderen Seite. Nach rechts hin geht es noch weiter zum Kinderplantsch- und einem Lehrschwimmbecken. Nach links hin befindet sich der Erlebnisbereich. Die Becken sind aus Edelstahl und beide rund, verbunden durch eine steile Kurzrutsche. Das untere Becken führt überdies noch in das (gleichfalls runde) Außenbecken. Man findet im Erlebnisbereich Schwallduschen, Massagebänke und -düsen sowie kräftige Bodensprudler vor. Das obere Becken ist zudem mit einer Strömungsanlage ausgestattet. Ferner ist noch eine Langrutsche mit (Tages-) Lichteffekten vorhanden sowie ein Zugang zum (derzeit natürlich geschlossenen) Freibad.

Insgesamt kann man die Anlage am ehesten mit den Schwimmbadsaunen in Mersch und Niederanven vergleichen. Abgesehen von den oben bereits beschriebenen Mängeln ist es eine moderne, saubere Anlage und zumindest im Saunabereich nahezu barrierefrei. Der Besuch ist hier aber ebenso wie im Fitneßbereich erst ab 18 Jahren gestattet. Zwar sind recht hohe Parkgebühren zu entrichten, wenn man nicht schon im Besitz einer Diffcard ist oder gleich per Bus und Bahn anreist, dafür entschädigt aber der unschlagbar günstige Preis von 12 € für die Tageskarte (für das Bad sind gar nur 5 € zu entrichten). Es herrscht täglich gemischter Betrieb, wobei wochentags von 9 bis 22 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 9:30 bis 19 Uhr geöffnet ist.

timarion ist offline timarion  Board: SAUNATESTER: Saunatestberichte, Meinungen und Erfahrungen über Saunen und Wellnessanlagen Testberichte und Meinungen der Besucher - Thema: Moseltherme, Traben-Trarbach Antworten Zitatantwort Einzelbeitrag drucken Dieses Thema weiterempfehlen
Stamm Sauna
2.2.2020 - 9:26 Uhr
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Nach der üblichen Schließung während der dritten und vierten Januarwoche präsentiert sich der Saunabereich der Moseltherme nun frisch gestrichen in den Farben dunkelrot und braun. Auch die Saunen an sich wurden renoviert. Der Aufgußsauna wurde ein neuer Ofen spendiert.

Wie gehabt ist in der Wintersaison mittwochs bis freitags bis Mitternacht geöffnet sowie ab 21 Uhr (offiziell, inoffiziell gehen die meisten schon nach dem 20.30-Uhr-Aufguß) FKK-Schwimmen für Saunagäste. Neu ist, daß dienstags bis freitags nun schon ab 13 Uhr geöffnet ist, montags immerhin schon ab 14 Uhr. An Wochenenden und Feiertagen wie gehabt von 10 bis 18 Uhr, Damensauna am Dienstag.

Leider ist die Cafeteria derzeit geschlossen, weil die Pächter sie nicht mehr weiterbetreiben wollten. Natürlich ist weiterhin Selbstverpflegung gestattet, allerdings wird an dem dafür ausgewiesenen Ort nicht so häufig nachgesehen und saubergemacht, so daß man sich hier und da mit Krümelmonsters Hinterlassenschaften konfrontiert sieht.

Farbanstrich und längere Öffnungszeiten gibt es natürlich nicht für Umme, so daß die Preise angehoben wurden: 16,50 € kostet die Variante mit Badnutzung. 12 € sind jeweils für die reine Thermen- oder Saunanutzung fällig. Für die Sauna gibt es weiterhin nur Tageskarten.
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